Vorsichtig fahren heißt
- Voraussehen und Vorausdenken.
- Vermeiden unnötiger Risiken.
- Reserven schaffen (Distanz-Prinzip).
- Berücksichtigung aller denkbaren Eventualitäten.
- Mit-Sehen und Mit-Denken (mit dem anderen Verkehrsteilnehmer).
- Fehler anderer Verkehrsteilnehmer ausgleichen können.
- Freimachen von einem egozentrischen Verhalten (miteinander und nicht gegeneinander)!
- Tolerieren von Störenfrieden (Rücksicht und Nachsicht gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern).
Verbotenes nie.
Gebotenes immer!
Doch auch Erlaubtes manchmal nicht!
Berufskraftfahrer müssen auch die notwendige Geduld gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern aufbringen, z. B.:
- Das geduldige Nachfahren hinter Radfahrern bzw. Mopedfahrern mit übergroßem Abstand, damit sich der Lenker des einspurigen Fahrzeuges nicht bedrängt fühlt, wenn das Überholen nicht möglich ist.
- Beim Überholen von einspurigen Fahrzeugen einen übergroßen Seitenabstand (1,5 – 2 m) einhalten.
- Durch die Größe des Fahrzeuges kommt es beim Überholen von einspurigen Fahrzeugen zu einem starken Luftwirbel bzw. einer starken Sogwirkung.
Aus diesem Grund keine höhere Geschwindigkeitsdifferenz als 20 km/h einhalten.
Um eine Kurve oder ein Einbiegemanöver ohne Lenkkorrekturen (,,rund” nicht ,,zerhakt”) zu durchfahren, ist ein Vorsehen in die gewünschte Fahrspur erforderlich. |
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Das ,,Vor-Fahren” der richtigen Fahrspur mit den Augen!
Steuerungsfunktion der Augen einsetzen:
- Wohin man sieht, dorthin fährt man auch.
- Blickrichtung = Fahrtrichtung.
Wird eine Kurve nicht sachgemäß durchfahren, kommt es zu einer verstärkten Querbeschleunigung von Fahrer und Beifahrer. Das wird als unangenehm empfunden, manchen Personen wird sogar übel! |
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